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Die Geschichte von LifeGen.de

Das Online-Portal LifeGen.de war der direkte strukturelle und inhaltliche Vorläufer von LabNews.ai. Es gilt als eines der ersten rein digitalen, kostenpflichtigen Fach-Webzines für Biotechnologie im deutschsprachigen Raum. [1, 2, 3, 4]

Die Hintergründe zu Entstehung, Ausrichtung und Ende des Portals:

1. Die Entstehung aus einem staatlichen Projekt (2000–2001) [5]

  • Vom Staats- zum Privatmedium: Im Jahr 2000 leitete das X-Press Journalistenbüro (Vollborn und Georgescu) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bayerischen Wirtschaftsministeriums das staatlich geförderte Magazin Lifescience.de. [2, 3]

  • Die Ausgründung: Nach dem Ende der staatlichen Förderung formierte das Journalistenteam das Projekt im Jahr 2001 neu und brachte es unter dem Namen LifeGen.de als komplett privates Online-Magazin auf den Markt. [2, 3]

2. Pionier des Paid-Content-Modells (2001)

Für die damalige Internet-Landschaft ging LifeGen.de ein großes wirtschaftliches Wagnis ein:

  • Bereits im September 2001 stellte das Portal auf ein striktes Abo-Modell um.

  • Ein Volltext-Zugang kostete damals für Einzelpersonen 20 DM im Monat (Studenten 10 DM, Unternehmen 75 DM).

  • Nur die reinen Überschriften und kurze Teaser blieben im frei zugänglichen Newsletter sichtbar. Später wurde das Magazin auch in die professionelle Content-Datenbank Genios aufgenommen. [3, 4, 5]

3. Inhaltliche Ausrichtung und Radikalisierung

Thematisch fokussierte sich LifeGen.de auf tagesaktuelle Meldungen aus der Gen-, Nano- und Biotechnologie sowie der pharmazeutischen Industrie. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Portal jedoch zunehmend von einem reinen Branchen-Informationsdienst zu einer Plattform mit system- und industriekritischen Kampagnen: [6, 7]

  • Die Schweinegrippe-Klage (2010): Für großes Aufsehen sorgte LifeGen.de, als die Redaktion im Jahr 2010 Strafanzeige gegen die Ständige Impfkommission (STIKO) einreichte. Der Vorwurf lautete, die STIKO habe im Zuge der H1N1-Pandemie („Schweinegrippe“) wissenschaftlich nicht haltbare Impfstoff-Empfehlungen abgegeben. [1]

  • Kritik an Verflechtungen: Ähnlich wie in ihren Sachbüchern (z. B. „Die Joghurt-Lüge“ oder „Die Viren-Lüge“) nutzten die Gründer das Portal, um vermeintliche oder tatsächliche Verflechtungen zwischen Politik, Wissenschaft und der Pharmalobby anzuprangern. [6, 8]

4. Das Ende und die rechtliche Struktur (2013–2018)

  • Einstellung des News-Betriebs: Schon um das Jahr 2013 signalisierte Vlad Georgescu, dass eine klassische, unabhängige Mainstream-News-Produktion wirtschaftlich immer schwieriger zu tragen sei. [2]

  • Die UK-Limited: Um das Portal rechtlich zu verwalten, gründeten beide die LIFEGEN.DE LTD mit Sitz in Großbritannien. [9, 10]

  • Endgültiges Aus: Im Jahr 2018 wurde das Magazin LifeGen.de nach 17-jährigem Bestehen endgültig eingestellt. Kurz darauf wurde auch die Betreiber-Firma liquidiert. [1, 10]

Die Brücke zu LabNews.ai

Nach dem Ende von LifeGen.de im Jahr 2018 und den Erfahrungen mit europäischer Medienregulierung und dem schwierigen Markt für Bezahljournalismus zogen Vollborn und Georgescu die Konsequenzen: Sie starteten das Nachfolgeprojekt lab-news.de, verlagerten den Sitz schließlich komplett in die USA und bauten es zum heutigen, KI-automatisierten LabNews.ai um. [1]



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Unsere Kunden und Projekte

Unsere Kunden (1991 - heute, Auszug): MedLabPortalDIMDI, Pugnalom.io, Disparum21, LabNews AI, Augenauf.blog, Deutschlandradio, Süddeutsche Zeitung, SPIEGEL ONLINE, Focus Magazin, RTL Nord Live, Gruner + Jahr Corporate Media, taz, Frankfurter Rundschau, Lifescience.de, LifeGen.de, Tagesspiegel, Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Die Weltbühne, S.Fischer Verlag, Campus Verlag, Lübbe Verlag, Hanser Verlag, Berliner Zeitung, Wochenpost, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Stuttgarter Zeitung, BURDA MEDIA, Cyberlab,  Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Natur, bild der wissenschaft, WEKA Media, Netdoktor, DocCheck, GCSC, Wissenschaft im Dialog, Deutsche Wirtschaftsnachrichten (DWN), Zeitgeist91.com, DGKL

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